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4. März 2010

 

Gute Nachrichten aus Cadiz: Figaro, Tifany, Magui und ihre Babies sowie Ismael konnten über die Tierärztin der spanischen Orga aufgrund einer Rundmail in Spanien vermittelt werden. Aber es gibt dort schon wieder einen neuen Notfall, den wir vorstellen möchten. Zuvor möchten wir uns aber bei Christine F. für die tolle Spende für diese Pflegestellenkatzen bedanken :-))) Das PDF mit der Weiterleitung der Spende nach Spanien geht heute noch an sie raus.

 

Und morgen reisen Gusi und Nuva sowie zwei Perrerakätzchen (42=47, vermittelt zusammen mit 49) und Celestina, der erste Glückspilz des neuen Notfalls aus Cadiz, nach Deutschland.

Nachtrag zu den News vom 2. März 2010

 

Auf vielerlei Nachfrage hin: Nein, wir wollen jetzt nicht alle Wildlinge Spaniens herholen. Natürlich wäre es besser, die Tiere vor Ort lassen zu können, natürlich sind die Vorschläge, sie wieder "zurück" an ihre Futterstelle oder Kolonie zu bringen, hervorragend, nur haben wir grad keine Kolonie zur Hand und einen Futterplatz hatten diese Katzen bestimmt vorher nicht. Ein Zurück gibt es momentan für diese Tiere nicht. Entweder sie können rausgeholt werden oder sie sterben. Wir arbeiten seit September/Oktober mit Ana zusammen, was soll man alles in ein paar Monaten schaffen. Eine betreute Kolonie konnten wir noch nicht aufbauen, und unsere andere Orga in Cadiz hat mittlerweile zwei so große Kolonien, dass sie auch schon wieder auffällig werden (und das hat vier Jahre gedauert). Sie konnten und wollten sie auch nicht nehmen. Es müssen ja auch Leute gefunden werden, die solche Kolonien betreuen und das Geld für Futter muss auch dasein.

 

Es geht doch nur um eine Handvoll Katzen, die seit September dort in der Perrera sind und warten. Bestimmt waren sie sehr unglücklich, und werden es wohl auch noch eine Weile sein, bis sie eine endgültige Bleibe gefunden haben (und damit ist keine kleine Etagenwohnung im 17. Stock eines Hochhauses gemeint!). Und dann können sie glücklich werden und in Frieden alt. Da kann man schon mal ein paar Stunden stressigen Flug aushalten. Ich würde es tun, wenn ich die Wahl hätte, zu sterben oder weiterzuleben. Vielleicht müssen die Katzen mal ein Gesicht be-kommen. Ist dann vielleicht doch ein wenig schwerer, sie aufzugeben - hier sind sie:

3. März 2010

 

09:38 Uhr: SMS von Ana, dass heute nicht getötet wird, ein fetter Smiley dahinter - geschafft... bis zum nächsten Termin.

 

Jetzt hoffen wir auf Hilfsangebote wie Pflegestellen und Spenden. Susanne, Pflegemami von Olivia, Ex-Katze 7, hat spontan noch ein bis zwei Plätzlis angeboten. Flugplätze nach München gesucht! Das wäre eine tolle Option für Lucky und Luc, die haben mit Susanne P. aus Berlin bereits eine Ausreise-Patin. Und von einer anderen Orga haben wir gestern noch eine Box im Frachtraum für Katzen erhalten, so können die beiden von Dr. Regina W. zusammen adoptierten Kätzchen 49 und 42 (identisch mit 47) in ihr Zuhause reisen und Platz für zwei neue machen, und das schon jetzt am Freitag. Vielen herzlichen Dank. Liebe Frau Dr. Marianne K., wir hoffen, Sie freuen sich, dass Ihr ganz spezielles Patenkätzchen ausreisen darf in ganz ganz tolles und liebevolles neues Zuhause.

 

Das sind erst mal gute Nachrichten - aber es wird bald wieder soweit sein. Daher müssen wir jetzt versuchen, schnell zu handeln. Bitte helfen Sie!

2. März 2010

 

Ziemlich genau um 16 Uhr kam Anas Mail an. Betreff: Alarmstufe rot! Mir ist direkt das Herz in die Hose gerutscht. Und ich muss sagen, Ana hat heute eine Meisterleistung geschafft, die ich persönlich ihr ganz ganz hoch anrechne.

 

Es wurde ja schon ein Tötungstermin avisiert. Heute morgen rief die Perrera an und sagte "Morgen!" - unfassbar. Sie wollten morgen ein ganzes Abteil mit ca. 20 Katzen töten und dabei nicht einmal die festen Reservierungen respektieren. Ana hat alles liegen und stehen lassen und ist hingesaust. In einer einzigen Chaos-Aktion hat sie viele Katzen rausgeholt aus dem Abteil. Die Katzen supernervös und weil alles in kürzester Zeit und ungeplant geschafft werden musste. Einige hat sie unbemerkt in andere Abteile geschmuggelt, eine weitere Gruppe hat sie in den kürzlich angemieteten Lagerraum gepackt. Doch auch hier gibt es Probleme, wider Erwarten müssen die Katzen auch dort wieder weg, der Besitzer will jetzt doch eine andere Nutzung. Und dann hat Ana meine ganz persönlichen Reservierungen, eine Handvoll total verwilderter hoffnungsloser Straßenkatzen, die in dem Abteil waren, unter Mord und Totschlag in Käfige verstaut und hat sie jetzt im Auto sitzen. Dass sie diese Tierchen, die in den Augen vieler Menschen oft nicht so viel wert sind wie die zahmen und goldigen, nicht im Stich gelassen hat, das werde ich ihr nie vergessen. Niemals! Und das habe ich ihr auch gemailt und mich eine Milliarde mal bedankt.

 

Aber alle hat sie nicht rausholen können, die letzten wollten sich einfach nicht mehr einfangen lassen nach dem ganzen Stress. Sie hat mit der Perrera gesprochen aber man hat ihr noch nicht bestätigt, dass es gereicht hat und morgen nicht getötet wird. Um 8 Uhr morgen früh wollen sie Ana anrufen, ansonsten muss sie morgen wieder hinrasen und den Rest holen, denn darunter sind noch einige reservierte Katzen, die während der Einfangaktion völlig am Rad gedreht hatten. Sie will dann versuchen, wenigstens diese zu retten. Für alle anderen können wir dann nur hoffen und bangen.

 

Anas Mail endete damit, dass sie manchmal die Kräfte verlassen und sie nicht weiß, wie das weitergehen soll. Das kann sicher jeder gut verstehen. Wir wissen es auch nicht, hier ist ja auch ein Chaos, alle Pflegestellen voll und mehr können wir uns einfach nicht leisten finanziell.

 

Auch die Tierhilfe Miezekatze versucht derzeit, noch so viele Katzen wie möglich zu retten und unterzubringen. Vielleicht erreichen wir alle zusammen etwas...

 

Vielleicht findet sich auch noch jemand, der ein Tierchen aufnimmt und auch für die Tierarztkosten selbst aufkommen kann? Wir müssen Ana unbedingt helfen, sie verliert den gemieteten Raum und jetzt die vielen Tiere wieder.

 

Wir warten jetzt auf die Liste der Katzen, die in dem Lagerraum sind, und auf die Liste der Wildlinge. Hat nicht jemand Bekannte, die auf dem Land wohnen und noch ein solch wunderbares Geschöpf  zu sich nehmen würden? Schmusen wollen diese Katze ja nicht, sie brauchen nur Platz zum Leben, ein Dach über dem Kopf und regelmäßig Futter und im Notfall medizinische Betreuung. Für mich sind es die angenehmsten und klügsten Katzen überhaupt. Und wenn man nach Jahren einen solchen Wildling beim Fressen streicheln kann und er irgendwann anfängt mit einem zu reden und irgendwann vorm Haus im Gebüsch wartet, dass man heimkommt, und irgendwann nicht mehr wegläuft, wenn er einen nahen sieht, dann ist das der Beginn einer ganz wunderbaren vertrauensvollen Beziehung, die man sich auf beiden Seiten hart erkämpft hat. Für mich gibt es nichts Schöneres. Vielleicht hat noch jemand ein Plätzchen frei?

 

Jetzt müssen wir erst einmal heute nacht alle bangen und hoffen, dass das gut ausgeht und Ana wenigestens so das Gefühl hat, nicht umsonst gerödelt zu haben. Wir hoffen, es geht gut aus, hoffen es so sehr.

28. Februar 2010

 

Donnerstag vorletzter Woche hat Gabriele H. einige Notfellchen aus Albacete geholt, die über Valencia ausgeflogen sind. Darunter der liebe Siamkater Mimosin und die schwarze Juanita, die von ihren Adoptanten schon sehnsüchtig erwartet wurden. Hinwärts fanden wieder Käfige und Spenden ihren Weg nach Spanien.

 

Gestern landeten in Stuttgart gleich mehrere Notfellchen, darunter auch das Brüderchen des verstorbenen schwarzen Katerchens und Luna, die in das liebevolle Zuhause von Blue nachrücken durfte, der leider viel zu früh verstorben war. Beide sind positiv auf Leukose getestet worden. Auch für den Verein Tierelend durften Pflegis mitkommen. Wir danken der lieben Flugpatin und Diana S., die vor Ort war und Chauffeur für die meisten Ankömmlinge spielte.

 

In wenigen Tagen dürfen endlich Gusi und Nuva herreisen, und zwar direkt in ihr neues Zuhause.

 

In der Perrera wird wieder getötet werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest,  wir haben noch einmal einige reservieren lassen, aber ob das reicht..... wohl eher nicht :-(((

12. Februar 2010

 

 

TASSO-Newsletter

 

TASSO sucht die tierliebsten Arbeitgeber Deutschlands!

 

Der Traum vieler Tierfreunde: Der Vierbeiner darf mit ins Büro. Für viele Chefs ist das allerdings ein Tabuthema. Sie befürchten Streit, gehen davon aus, dass die Konzentration leiden könnte oder sie eine einmalige Erlaubnis auf alle möglichen Tierarten ausdehnen müssen. Studien hingegen belegen schon lange, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf das Arbeitsklima und die Sozialkontakte im Büro haben. TASSO möchte wissen: Sind Deutschlands Arbeitgeber wirklich tierlieb? Teilen Sie uns mit, wie Ihr Chef zu Tieren am Arbeitsplatz steht. Die tierliebsten Chefs Deutschlands werden auf der TASSO Homepage vorgestellt.

Danke, dass Sie an unserer Online-Umfrage teilnehmen.

 

TASSO e.V.

 

10. Februar 2010

 

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass sich die neue Homepage noch im Aufbau befindet. Wir wissen, dass noch einiges fehlt an Infos. Dennoch hat der praktische Tierschutz Vorrang, sprich die Vermittlung von Tieren, Vorbesuche organisieren, Nachkontrollen, Flugpatensuche, Flüge und Flughafen, Tierarzt, etc. etc. Wir geben uns größte Mühe, dass bald wieder alle Infos hier zu finden sein werden, bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Vielen Dank.

9. Februar 2010

Leider ist Perserkater Feli gestorben. Er hat es nicht mehr in sein neues Zuhause geschafft.

 

Das Geschwisterchen des verstorbenen schwarzen Katerchens (von den 147ern) wurde leider positiv auf Leukose getestet.

 

Bart und Jungla sind wieder auf ihrer Pflegestelle und verstehen die Welt nicht mehr, und heute kommt auch Susu zurück, die ebenfalls noh nie Glück hatte. In Spanien ausgesetzt, von einem Perrerahund schwer verletzt, dann verschwunden, ziemlich heruntergekommen wieder aufgetaucht, dann Pflegestelle Spanien, Pflegestelle Deutschland, neues Zuhause, und nun wieder zurück auf Pflegestelle. Es ist ein Jammer, wieviel Hin und Her manche Katzen aushalten müssen. Aber für Susu hat sich leider nie jemand erwärmen können. Sie ist ja auch "nur" eines von vielen Kuhkätzchen. Und zwar eine ganz wunderbare!

 

Wenig gute Nachrichten.

 

Außer dass gestern abend die Katzen 44 und 80 sowie 66 gelandet sind und sich in ihrem neuen Zuhause jetzt erholen können. Fotos und Berichte folgen. Wir danken nochmals Renate W., die geflogen ist und die  Reise der Katze erst ermöglichte. Und ein 14 Jahre alter Hund durfte auch noch mitfliegen :-)

6. Februar 2010

 

Zum Thema Perrerakatzen wurden wir verschiedentlich auf den Aufruf der Tierhilfe Miezekatze angesprochen, dass 12 Katzen getötet werden sollen und warum wir für unsere Katzen nichts unternehmen würden. Zum einen handelt es sich um eine andere Perrera, um Rotaguau, und zum anderen wissen wir von diesen Katzen, Ana hat jedoch gesagt, dass bereits zwei spanische Vereine Hilfe zugesagt haben und dies zusammen mit dem sofortigen tollen Engagement der Tierhilfe Miezekatze dazu geführt hat, dass erst einmal alle gesichert werden konnten. Sollte noch  Handlungsbedarf sein, wird sie uns Bescheid sagen.

FLOR FLOR

Gestern haben uns 200 Euro Spende für die Sevilla-Katzen erreicht! Liebe Doris H. wir freuen uns riesig und schicken Dir per Mail das PDF mit der Überweisung nach Spanien, denn wir haben das Geld sofort weiter-geleitet. Es wird für die Behandlung von Flor und Misha aus diesem Fall verwendet, die in der Tierklinik seit Tagen eingestellt sind. 1000 Dank!

MISHA MISHA

Weitere 15 Katzen konnten schon "gesichert" werden, es stehen deren Kastrationen an. Sie sind in der Mehrzahl scheu. So wie Vanessa sagte, übernimmt ein Refugio in Alicante acht dieser Katzen! Das ist einfach super! Wir werden weiter berichten. Wer den Fall noch nicht kennt, Näheres beim Eintrag vom 27. Januar. Wir würden uns freuen, noch etwas Untersützung für diese Katzen zu erhalten.

5. Februar 2010

 

Der kleine Alfredo hat ein Zuhause in Hannover gefunden. Er ist positiv auf Leukose getestet und zieht zu einer ebenfalls positiven jungen roten Kätzin.

 

Sol und Paula sind in ihrem jeweils neuen Zuhause schon gut eingelebt und haben mit "ihrem" Kater Freundschaft geschlossen.

 

Auch Nelson und Mandela haben endlich ein Zuhause gefunden und reisen Mitte Februar mit einem Flugpaten her.

 

Am Wochenende ziehen Bart & Jungla wieder auf ihre ehemalige Pflegestelle zurück. Danke Ulrike! Alle sind darüber sehr traurig. Wir hoffen, dass die beiden kinderlieben Katzen bald wieder eine Familie finden.

 

4. Februar 2010

 

Schlechte Nachrichten: Das kleine schwarze Katerchen von den ehemaligen 147ern hat es leider nicht geschafft. Es ist gestern abend gestorben. Seinem Schwesterchen geht es momentan besser.

 

Kater Feli wurde dem Tierarzt unserer anderen Orga aus Cadiz vorgestellt, der sich mit der Behandlung besser auskennt. Jetzt heißt es Daumen drücken.

 

Snowshoe-Kater 135 war sehr krank, hat es aber geschafft, er wurde jedoch positiv auf FeLV getestet.

 

Die Perrerakatzen, die wir bereits vor dem 1. Februar in der Vermittlung hatten, sind jetzt auf der Startseite. Wir müssen noch ein paar Katzen abklären, und dann die Infos hinzufügen. Wir bitten noch um einen kleinen Moment Geduld.

3. Februar 2010

 

UPDATE:

Ana aus Jerez hat ein Zimmer für die nächsten Monate gefunden, für sehr wenig Geld, wo sie Pflegekatzen "lagern" kann. Dahin hat sie auch einen Teil der Sachspenden mitgenommen, um es ein wenig einzurichten. Weitere Spenden hat sie sich behalten, um später das Gartenhäuschen einzurichten, das schon gekauft ist, aber noch nicht montiert werden konnte (Witterung, Dauerregen). Das sind richtig gute Nachrichten. Als erste Katzen sind dort eingezogen von den Neuzugängen 1. Februar die beiden Perserkatzen und die Siamkatze mit ihrer getigerten Schwester. Bevorzugt sollen dort die Privatabgaben leben bis zur Vermittlung, die es in der Perrera so schwer haben und auch hier wird es nicht einfach werden. Aber die Chancen sind so größer.

 

Maya aus dem Notfall Sevilla konnte in Spanien vermittelt werden. Flor und Misha geht es so schlecht, dass sie in der Tierklinik eingestellt werden mussten.

 

Gabriele H. wird Mitte Februar nach Valencia fliegen, um Tierchen hochzuholen. Näheres hierzu in Kürze. Vielen herzlichen Dank!

 

Nachtrag: DAS GELBE PÄCKCHEN

 

Heute war es wieder soweit. Der Postbote brachte ein gelbes Päckchen, DAS gelbe Päckchen, das ich zunächst im Flur beiseite stellte, da das Telefon klingelte. So kam eins zum anderen und es wurde Abend, genauer gesagt, nach Mitternacht. Beim letzten Gang in die Küche fiel mein Blick auf das Päckchen. Ach herrje, voll vergessen. Ich nahm es mit in die Küche, stellte es auf den Küchenstuhl, öffnete es, und während ich díe Schere wieder weglegen wollte und mich dazu umdrehte... stand wie aus dem Boden gewachsen jemand da - Spikey! Ich muss mal wieder echt verdutzt dreingeschaut haben, denn Spikey begann zu moppern. So nach dem Motto, her mit den guten Sachen, mach mal ein bisschen schneller, wenn Du das kostbare Teil schon den ganzen Abend in der Ecke stehen lässt. Ich dachte ich fass es nicht. Für SEIN gelbes Päckchen wacht der aus dem Tiefschlaf auf und steht Gewehr bei Fuß. Ich musste grinsen, das glaubt einem einfach niemand. Weil ihm das alles zu lange dauerte, sprang Spikey kurz entschlossen auf den Küchentisch und angelte sich mit seiner nicht grad zierlichen Pfote das erste Tütchen Dreamies raus. Bevor ich noch Halt! rufen konnte, schoss er mit dem Tütchen von dannen, gab Tabitha, die auch vorsichtig ankam, im Vorbeirauschen einés auf die Nase und verzog sich unters Bett, um die Dreamies zu kapern. Alle hinter ihm her. Na ja, damit hat er kein Problem, was seins ist, ist seins, und wer nicht hören will, muss fühlen. Ich habe mir dann erlaubt, ein weiteres Tütchen zu öffnen, um die anderen ein wenig abzulenken, denn Spikey soll Deine Geschenke ja auch genießen dürfen, nicht wahr Leah?

 

Später kam Spikey wieder dazu, um peinlichst genau den Inhalt des Päckchens zu kontrollieren (mmmh!) und achtzugeben, dass die Sachen im Küchenschrank auch richtig hingepackt wurden.

 

Leah, für Spikey ist Dein Päckchen immer eine Riesenfreude, und ehrlich gesagt, auch für mich, denn es ist zu lustig, und wenn er sprechen könnte, würde er glaub ich sagen: Hach, wenigstens einer auf der Welt, der mich versteht und an mich denkt und mir ein paar leckere Häppchen zukommen lässt, hier bekommt man ja sowas Feines nicht. Ja nee, is klar, der arme schmächtige Kater bekommt ja kaum was zwischen die Zähne, der Arme :-)))

 

Vielen lieben Dank, Leah!

2. Februar 2010

 

Leider gibt es schlechte Neuigkeiten: Feli, der schwarze Perserkater, ehemals aus der Perrera und schon lange in Spanien auf Pflegestelle, geht es schlecht, er wurde in der Tierklinik eingestellt. Seine Leber macht Probleme. Es sieht nicht so gut aus.

 

Sol durfte gestern in ihr neues Zuhause nach Aachen ziehen und wurde freundlich von dem vorhandenen Kater aufgenommen.

 

Auch von Paula gute Nachrichten: Sie ist glücklich in ihrem neuen Zuhause und spielt mit dem vorhandenen Kater schon wild durch die Wohnung.

 

Scout und Bonita sind gelandet und haben schon gefuttert und getrunken, sind aber erwartungsgemäß noch sehr schüchtern.

1. Februar 2010

 

Wir haben am 8. Februar einen Flug gebucht von Frankfurt nach Jerez und wieder zurück. Die Dame, die fliegen wollte, hat nun verständlicherweise Bedenken, dass sie wegen der Witterungs- und Straßenverhältnisse den Flughafen nicht erreicht. Wir suchen daher dringend jemanden, der den Flug übernehmen könnte, der ggf. näher am Flughafen wohnt.

 

Hätte jemand Zeit und Lust zu fliegen? Sonst verlieren wir den ganzen Flug.

28. Januar 2010

Es sieht so aus, als hätten wir einen Flugplatz nach München am Montag. Das wäre schön, wenn es klappt, dann könnte vielleicht Princesa von Ana für den Verein Tierelend reisen. Sie ist bereits adoptiert.

Am 1. Februar fliegt Uschi L. nach Jerez, um Scout und Bonita zu  holen, damit diese endlich ihr neues Leben beginnen können. Sie werden sehnsüchtig in ihrem neuen Zuhause erwartet. Wir danken der Adoptantin, Sylvia H., denn sie hat den Flug für die beiden gespendet! Das ist einfach großartig, denn die zwei hatten bisher nur Pech, es gab zwar Flugplätze, aber immer kam in Spanien was dazwischen. Wir danken Uschi und Sylvia aufs Herzlichste.

27. Januar 2010

 

Kurz vor Jahresende wurde ein grausamer Fall von Katzenquälerei in Sevilla bekannt. An einem verlassenen Gehöft lebt eine Gruppe von ca. 25-30 Katzen. Gefüttert wurden sie wohl, das sieht man, niemand weiß von wem. Doch jedes Wochenende machten sich Jäger einen Spaß draus, auf die Katzen zu schießen. Wie später bekannt wurde, kam es wohl auch zu rituellen Grausamkeiten. Die spanischen Tierschützer waren entsetzt. Vanessa und zwei Mitstreiterinnen von UPRODEA war als erste vor Ort und schickte uns nachfolgende Fotos. Überall tote Katzen im Gebüsch. Sie hofft, dass auch anderes spanische Vereine helfen werden, denn die Tiere müssen schnellstmöglich dort weg. Vier Katzen, derer man problemlos habhaft werden konnte, nahm sie gleich mit: Magon, Maya, Flor und Misha sind jetzt im Refugio in Sevilla und suchen ein Zuhause. Die letzen vier Fotos zeigen sie.

Wir möchten dringend um Spenden für den Fall Sevilla bitten, denn alle Tiere müssen kastriert, getestet und geimpft werden, und bei so vielen Katzen auf einmal schlagen auch Entwurmung und Entflohung zu Buche. Wir würden uns freuen, wenn wir den spanischen Verein hierbei etwas unterstützen könnten. Diese Hilfe wird dringend benötigt.

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26. Januar 2010


Olivia (Katze 7) ist wohlbehalten in München angekommen und kann sich nach langer Wartezeit in der Perrera jetzt auf ihrer Pflegestelle von all den Strapazen erholen. Vielen Dank, liebe Susanne! Mit neuen Fotos wird sich dann hoffentlich bald jemand in die süße schwarzweiße Samtpfote verlieben!

Und auch Zia, ehemals Cloti (Katze 2), durfte inzwischen zusammen mit Fausto aus Sevilla auf Pflegestelle nach Regensburg reisen. Zia war in recht gutem Zustand für eine Perrerakatze, erstaunlich, wie gut sie das weggesteckt hat. Sie ist aber auch ein wahrer Sonnenschein und hätte es verdient, ein eigenes Zuhause zu finden, trotzdem sie FIV+ ist. 

25. Januar 2010

Es geht weiter...

... nachdem uns nun der Jahreswechsel und diverse Grippeattacken wieder aus ihrem Griff entlassen haben, und auch der PC unseres Webmasters sich wieder von seinem Virus erholt und letztendlich doch nach liebenvollem Zuspruch zur erneuten Arbeitsaufnahme entschlossen hat, können wir unsere Homepage wieder aktualisieren. Die Vermittlungen liefen derzeit im Hintergrund fleißig weiter, viele Tierchen konnten umziehen in ihr neues Zuhause gleich jetzt im Janauar, so z.B. Bony und Clay, Chispa und Angelina, Paula-Sonia, Talia und Tigris und einige aus der Perrera. Dazu dann in gesonderten News mehr.

Unsere Patenkatzen möchten sich unbedingt endlich aufs Herzlichste bedanken für die tollen Weihnachtspäckchen und -geschenke. Wir haben uns alle riesig gefreut und von Tabitha und ihrer Finca wird es noch ein Beweisfoto geben, liebe Patentante Doris! Es ist einfach wunderbar, wie Ihr an Eure Patenkatzen denkt. Leah, an Dich von Spikey das dickeste Busserl, dass Du Dir je vorstellen kannst, und bald wieder ein paar Anekdötchen von dem Puschel Spikey.

Viele neue Sorgenkinder schon in diesem Jahr, viele neue Notfälle gemeldet, auch dazu dann später mehr. Und leider sind dieses Jahr neben ein paar armen Seelen in der Perrera auch hier zwei ganz besondere Fellchen gestorben: Die kleine behinderte und FIV-positive Cris, die ein ganz ganz großes Loch hinterlässt, in das man täglich wieder reinfällt, wenn man nicht furchtbar achtgibt, ein ganz wunderbares Kätzchen, der größte Sonnenschein, stets gut gelaunt und fröhlich, ein Wesen, das mein Leben die wenigen Monate, die sie bei mir weilen durfte, um so vieles bereichert hat. Jeder, der dies kleine Grautigerchen gekannt hat, in Deutschland und in Spanien, wird sie nie vergessen. Und ich selbst hadere mit dem Schicksal, das so ungerecht zugeschlagen hat. Warum nur? Das war ein ganz ganz großer Schlag für uns, noch dazu völlig unerwartet. Siempre estaré para ti mi angel de la luz. - Und dann starb am 16. Januar Cecilio, der vor drei Jahren zusammen mit Smarty in ein wundervolles Zuhause in Rösrath umziehen durfte. Cecilio war eines unserer ersten spanischen Kätzchen, die wir auf Pflegestelle hatten. Er war ein besonderer Kater, mit schlimmer Vergangenheit, scheu und doch so lieb. Er verstarb an einem schweren Lungenleiden in den Armen seines Frauchens. Er wurde nur wenige Jahre alt, und gerade ihm hätten wir gern so ein langes Leben gegönnt. Lieber Ceci, lebe wohl! Du wirst immer in unseren Herzen sein, Du wunderschönes rotes Katerchen. Dein Leben fing zu spät an, viel zu spät.

Bei jedem Abschied auch ein Neuanfang für andere. Viele durften schon im Januar herreisen, auch dazu später mehr.

Wir freuen uns, wieder informieren zu können, und werden als nächstes ein Update zu den Perrerakatzen einstellen. Die Pflegemami von Enia und Nati war diese Wochen in Jerez, um Tierchen zu holen und hat dabei die Perrera besucht. Hierzu kommt ein kurzer Bericht und aktuelle Fotos.