Diese Katzen suchen dringend ein Zuhause!

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noch im eigenen  Zuhause noch im eigenen Zuhause

Katze JUNI, geb. am 26.04.2004, kastriert, geimpft, ist eine Privatabgabe. Sie kann in ihrem Zuhause bleiben, bis die richtigen Menschen gefunden wurden für die wunderschöne schwarze Kätzin. Hier ist es nicht so, dass die Leute ihre Katze möglichst schnell an den Mann bringen wollen; im Gegenteil, sie lieben ihre Katze sehr, können ihr jedoch aufgrund längerer Abwesenheit wegen Berufstätigkeit nicht mehr das bieten, was Juni braucht: nämlich vor allem die Ansprache durch "ihre" Menschen.  Juni möchte gern in einem ruhigen Haushalt mit Garten oder Balkon wohnen, und am liebsten hätte sie, dass durchgehend jemand da ist. Wenn sie täglich 4-6 Stunden allein wäre, wäre das auch in Ordnung. Dier derzeitigen Dosis sind leider beruflich oft 9-10 Stunden weg, was eindeutig zu viel ist, Junis Meinung zufolge. Juni hat, wie viele Katzen, den Herpes- Virus, der bisher durch L-Lysin je nach Bedarf gut eingestellt ist.

 

Seit 2 Jahren hat sie Freigang, verlässt den Garten aber selten und nur für kurze Streifzüge, meist ist sie nur draußen, wenn ihre Menschen es auch sind und hält sich in deren Nähe auf. Sie kann nicht jagen und wird es wohl auch nicht mehr lernen. Vögel findet sie aber sehr spannend.Sie mag keine kleinen Kinder und ältere Herren (ab ca. 60, sie hält dann Abstand oder versteckt sich im Schrank). Sie ist verspielt und verschmust, hat dabei aber ihren eigenen Kopf. Mit dem Zerkratzen von Möbeln hat es noch nie Schwierigkeiten gegeben. Sie zeigt uns aber deutlich durch Protest-Pinkeln, wenn ihr die menschliche Gesellschaft fehlt, das Klo nicht ihren Ansprüchen genügt oder irgend etwas anderes nicht passt.

 

In dem halben Jahr, in dem Juni allein in ihrem Zuhause gelebt hat (noch ohne Freigang und ohne Balkon), hat sie nicht gepinkelt. Man hatte sich entschieden den Kater dazu zu holen, also man beruflich bedingt täglich länger außer Haus waren und Juni vollkommen unausgelastet war, immer wie wild durch die Wohnung galloppiert war und auch tägliches Spielen mit ihr nicht ausgereicht hat. Und weil sie herzzzerreißend geweint und gejammert hat, sobald ihre Dosis schlafen gegangen sind. Sie braucht einfach mehr Zeit mit ihren Menschen.

 

Als der Kater dann dazu kam, war lange nicht klar, wer der Pinkler ist, Juni hatte es vorher ja nie gemacht hat. Das verstärkt unsere Hoffnung, dass sie nicht pinkelt, wenn sie die einzige Katze im Haushalt ist, und ihr Mensch genügend Zeit zuhause verbringt. Wir suchen für Juni einen idealen Platz, so dass sie wieder zufriedener und gelassener wird. Wir haben das oft, dass eine Katze nie mehr pinkelt, sobald sie so untergebracht ist, wie sie es braucht. Im Falle von Juni heißt dies: Wohnung mit Balkon oder Haus mit Garten, keine anderen Tiere oder Kinder, Menschen, die viel daheim sind und Zeit für sie haben. Bitte lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass Juni momentan zum Protestpinkeln neigt. Sie ist nicht glücklich. Geben Sie ihr eine Chance.